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Geänderte Beitragsbemessung für Landwirte

04.03.2014 - Die Probleme für Landwirte bei der Beitragsbemessung gehören nun der Vergangenheit an. Denn die landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) hat den sogenannten korrigierten Flächenwert eingeführt.

Durchschnittliches Einkommen wichtig

Stark schwankende Einnahmen, zum Teil auch geschätzte Einkünfte, führen bei Landwirten zu erheblichen Problemen bei der Beitragsbemessung, der Beitragsplanung und auch beim Beitragseinzug für die Krankenkasse. Zur Vermeidung von nachteiligen Folgen hat der Gesetzgeber daher Ersatzmaßstäbe für ein durchschnittliches Einkommen im Zeitablauf entwickelt.

Flächenwert korrigiert

Auch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die bisherigen Beitragsmaßstäbe aufgrund der gesetzlichen Anforderungen vereinheitlicht. Die Krankenkassenbeiträge für landwirtschaftliche Unternehmer und mitarbeitende Familienangehörige werden zwar wie bisher anhand von 20 Beitragsklassen berechnet – allerdings auf Basis des korrigierten Flächenwerts, der vom finanzamtlich festgestellten Hektarwert der Betriebssitzgemeinde ausgeht.

Spezialisten nicht benachteiligt

Für bestimmte Kulturarten, ob Forsten, Teichwirtschaft, Fischzucht, Imkerei, Wanderschäferei oder Unterglasflächen, sind noch einmal andere, feststehende Hektarwerte ermittelt worden. Für Sonder- und Spezialkulturen, beispielsweise für Obst und Feldgemüse, Blumen und Zierpflanzen sowie Christbaumkulturen wird der jeweilige Flächenwert noch einmal durch bestimmte Multiplikatoren erhöht.

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