Damit das Wahrzeichen von Gundernhausen gerettet wird

Historische Bauwerke – Volksbank Odenwald spendet 500 Euro zur Sanierung der evangelischen Kirche

Gundernhausen, 12.6.2015

Sie ist nicht nur das Wahrzeichen von Gundernhausen, sie birgt auch 265 Jahre Geschichte des Ortes. Damit dies so bleibt, wird die evangelische Kirche zurzeit grundlegend saniert. Die Baukosten betragen mittlerweile 670.000 Euro und müssen unter anderem mit Spenden gestemmt werden. Deshalb hat die Volksbank Odenwald eG jetzt 500 Euro dazugegeben, um vor allem auch den neuen barrierefreien Zugang zu fördern.

Bild: Volksbank Odenwald

Ein Teil der Renovierungsarbeiten ist bereits fertiggestellt worden: Da der alte Dachstuhl wegen Fäulnis, Schimmel und Schädlingen so stark angegriffen war, dass Sicherheit und Tragkraft nicht mehr gewährleistet waren, ist das Gebälk nun ersetzt und neu gedeckt worden. Feuchtigkeit hatte auch der Fassade und insbesondere dem Sockelbereich zugesetzt, weshalb die Außenhaut ebenfalls erneuert wurde. Schließlich brauchten Haupt- und Außenportale eine umfangreiche „Schönheitsoperation“, wie Pfarrer Martin Kuhlmann und Georg Dintelmann, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands, mitteilen. Sie berichten außerdem, dass der Turm in seinen ursprünglichen Zustand als „offene Laterne“ zurückgebaut wurde, weshalb er in Zukunft zu besonderen Anlässen beleuchtet werden kann.

Da sich im Laufe der Renovierung immer wieder neue, zusätzliche Schäden offenbart haben, sind die Baukosten gestiegen, was die Finanzierung zunehmend erschwert. Die Kirchengemeinde trägt 20 Prozent der Gesamtsumme – das sind 134.000 Euro -, nimmt aber Spenden entgegen. Inzwischen seien auf diesem Wege weitere 20.000 Euro zusammengekommen, die aber bei weitem noch nicht ausreichten, wie Pfarrer Kuhlmann mitteilt. Denn der zweite Bauabschnitt stehe noch bevor: Mit ihm sollen der Innenraum und die Sakristei restauriert werden.

Auf dem Bild freuen sich Pfarrer Martin Kuhlmann, Ulrike Thumser, Kundenberaterin der Volksbank Odenwald in Gundernhausen und Georg Dintelmann, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands.