Erfolgreich die Kraft der positiven Gedanken einsetzen

Volksbank Odenwald präsentiert Erfolgstrainer Thomas Baschab über 600 Gästen

Erbach, 29.11.2017

Die Volksbank Odenwald hat eingeladen und gekommen waren mehr als 600 Gäste, die die Qualität der jährlich Ende Herbst stattfindenden Vortragsveranstaltung mit einem Referenten der Spitzenklasse zu schätzen wissen. Mitveranstalter ist die Industrievereinigung Odenwaldkreis (IVO), die im jährlichen Wechsel der beiden großen Kreditinstitute im Odenwald auch ihre Mitglieder willkommen heißt. 

Vorstandssprecher Ralf Magerkurth begrüßte am Mittwoch (29. November) in der voll besetzten Werner-Borchers-Halle von Erbach weitere Ehrengäste wie Landrat Frank Matiaske so wie den gastgebenden Bürgermeister Harald Buschmann.

Überschrieben war die Veranstaltung mit dem Titel "Ganz oder gar nicht - Entscheidungen treffen, Träume leben". Und der Referent hatte nicht zu viel versprochen. Thomas Baschab (Jahrgang 1960), zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Trainern Deutschlands. Er gehört zu den Pionieren des Mentaltrainings im Sport und in der Wirtschaft. Zu seinen Kunden zählen Spitzensportler aus allen Sportarten, die er nicht selten aus Krisensituationen heraus begleitet hat. Baschab arbeitet als Mental-Coach für namhafte Unternehmen wie Audi, Daimler Chrysler, BMW, Lufthansa, Deutsche Bank, Allianz, BASF, Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken. Buchveröffentlichungen und Auftritte im Bayerischen Fernsehen, bei RT und Sky sowie Beiträge in Sportmagazinen haben Baschab auch medial zum Gesicht des Mentaltrainings im deutschsprachigen Raum gemacht. Seit 2012 bildet er zusammen mit seiner Frau Menschen zum Mentalcoach aus.

Erfolgreich die Kraft der positiven Gedanken einsetzen
Für den spannenden Vortrag von Mentaltrainer Thomas Baschab (Mitte) bedankten sich für die Volksbank Odenwald Michael Ludigs, Aufsichtsratsvorsitzender und Ralf Magerkurth, Vorstandssprecher sowie Jürgen Walther, Vorsitzender des Vorstandes der IVO.

Es folgte eine kurzweilige Veranstaltung, die Baschab humorvoll und überzeugend meisterte. Anhand etlicher Beispiele spannte der erfolgreiche Mentaltrainer den Bogen von der Kraft der Worte bis zur Energie von Gedanken und deren Wirkung. Letztlich ermahnte der Mann in dem orangefarbenen Shirt, auch in der Geschäftswelt die Leidenschaft am Tun über den möglichen Nutzen zu stellen. Die Kunst bestehe darin, "mit Energie Menschen positiv zu beeinflussen" anstelle negative Botschaften auszusenden oder gar mit Druckmitteln das Leben anderer zu erschweren. "Seien Sie Thermostat, nicht Thermometer", ermunterte er sein Publikum dazu, es selbst auszuprobieren. "Das Fundament muss stimmen: ein starkes Warum und nicht Wofür", lautete sein Credo für Wahrhaftigkeit. Baschab erklärte auch, was ihn persönlich geprägt hat, beruflich wie privat neue Wege zu gehen und seine Erfahrungen weiterzugeben. 

Beeindruckt hat ihn der Pygmalion-Effekt, nach dem sich ein erwartetes Ergebnis eingestellt hat, dem eine positive Einschätzung vorausgegangen ist. Gleiches geschehe im Negativen, beispielsweise im Umgang mit einem Schüler, der für dumm oder faul gehalten wird. Studien des deutschamerikanischen Professors für Psychologie an der Universität in Riverside, Robert Rosenthal, hätten bestätigt, dass bereits die Ansprache motivierend oder demotivierend sich auf die Leistung auswirke. "Sie können das Programm ändern", fordere Baschab zu einem gerechten Umgang untereinander auf. 

Der britische Autor und Biologe Rupert Sheldrake hat Experimente mit Tieren vorgenommen, die in dieselbe Richtung gingen. Als dritten Wegebereiter brachte Baschab den japanischen Parawissenschaftler und Alternativmediziner Masaru Emoto ins Spiel, der Experimente mit Wasser unternommen hat. Seiner Meinung nach kann Wasser die Einflüsse von Gedanken und Gefühlen aufnehmen und speichern. Baschab warf Fotoaufnahmen von ästhetisch schönen Eiskristallen auf die Leinwand, die mit Botschaften wie "Danke" oder "Liebe" versorgt wurden; ebenso schmutzige und verzerrt anzusehende Kristalle als Beweis für negative Einflüsse. Die Wirkungsweise am Menschen demonstrierte der Referent mit kinästhetischen Tests an Personen aus dem Publikum. 

Als besonderes Präsent erhielt Baschab ein Kugelspiel, das in der Werkstatt von Bernhard Röck aus Erbach entstanden ist. Für die Gastgeber untermauerten Vorstandssprecher Ralf Magerkurth und IVO-Vorsitzender Jürgen Walther die Bedeutung der Vortragsreihe für den Wirtschaftsstandort Odenwaldkreis. Walther bemängelte in diesem Zusammenhang die ausbleibende Gesprächsbereitschaft der Landesregierung und des hessischen Wirtschaftsministeriums in der Frage des Ausbaus der B 45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt.