Mit der Plabra-Schriftsprache die Sprache schulen

Volksbank-Stiftung finanziert Lernsoftware für sprachgehandicapte Kinder

Was es bedeutet, Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen gezielt helfen zu können, davon konnten sich unlängst Volksbank-Vorstand Markus Göbel und Stephan Ripper, Geschäftsstellenleiter der Volksbank Odenwald eG in Bad König, persönlich überzeugen. Dank der finanziellen Hilfe der Stiftung „Unsere Kinder, unsere Zukunft“ können die 95 Kinder der Sprachheilschule Bad König mit der Lernsoftware „Plabra –Schriftsprache mit System 2.2“ noch besser gefördert werden. „Die Kinder haben sehr viel Spaß an der Anwendung des Programms; es lässt sich gut als Motivation und Ergänzung zur konventionellen Förderung einsetzen“, bedankte sich Cornelia Baumann vom Förderverein der Sprachheilschule für die Hilfe. Die Software kann Klassen- und Jahrgangsstufen übergreifend genutzt werden. „Es ist sehr beeindruckend, welche Möglichkeiten bestehen und Anstrengungen unternommen werden, Kinder mit Sprachproblemen individuell zu fördern“, resümierte Markus Göbel. Mit der Spende von 400 Euro konnten die Kosten für die Schullizenz der Lernsoftware getragen werden.

Das PC-Programm schult die Kinder in den Bereichen „Phonologisches Bewusstsein“, „Lesen“, „Schreiben“, „Wortschatz und Grammatik“, denen jeweils zahlreiche Übungen zugeordnet sind. Diese Methode basiert auf dem Konzept der Metalinguistischen Sprachtherapie. Organisatorisch bildet die Sprachheilschule eine Abteilung Förderschwerpunkt Sprachheilförderung an der Grundschule von Bad König. Unterrichtet werden Frühförderklassen und alle Klassen 1 bis 4 im Grundschulalter.

Das Bild zeigt Stephan Ripper (Mitte), Geschäftsstellenleiter in Bad König und Markus Göbel, Vorstand der Volksbank Odenwald, die sich die neue Lernsoftware erklären lassen.